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Tradition & Leben

Kürbislaternen: schön statt schaurig im Herbst

Wir alle kennen sie: schaurige Kürbisfratzen, die uns im Oktober von Hauseingängen entgegenleuchten und verkünden, dass Halloween vor der Tür steht.

Auch, wenn der Brauch am 31. Oktober in gruseligen Kostümen um die Häuser zu ziehen ein importierter ist, erfreut er sich gerade bei kleinen Schreckgespenstern im größer werdender Beliebtheit. Die Kürbislaternen mit geschnitzten Fratzen und Kerzen im Bauch sind dabei ein klassisches Accessoire, das sich wunderbar im Familienkreis basteln lässt.

Doch: Auch, wenn der Halloween-Trend weniger gut gefällt und man lieber schöne anstatt schaurige Oktober-Dekorationen hätte, lassen sich aus dicken Kürbissen hübsche Laternen zaubern. Jene Exemplare, die hier präsentiert werden, werden jedoch etwas anders gemacht, als ihre Kollegen mit den Gruselfratzen. Anstatt des Schnitzmessers wird hier die Bohrmaschine angesetzt, die ein dekoratives Lochmuster auf den dicken, orangen Kürbisbauch zaubert.

Man braucht:

  • 1 großen, möglichst glatten Kürbis
  • 1 kleines, spitzes Messer
  • 1 Löffel
  • Klebeband
  • 1 Bohrmaschine mit verschieden großen Bohraufsätzen
  • 1 Teelicht oder eine Kerze

So wird’s gemacht:

  1. Rings um den Kürbisstiel mit dem kleinen Messer eine Kappe abschneiden – das Messer dabei schräg nach innen halten, damit sich die Kappe leichter lösen lässt und den Durchmesser so wählen, dass eine Hand in die Öffnung passt.
  2. Den Kürbis aushöhlen. Je nach Größe und Beschaffenheit des Kürbisses reicht es manchmal, dies einfach mit der Hand zu erledigen, stabilere, dickwandigere Exemplare machen einen Löffel notwendig, mit dem man überständiges Fleisch von der Schale löst.
  3. Den Kürbis trocken abwischen und das Klebeband zur Hand nehmen. Es dient dazu, Orientierungslinien auf den Kürbis zu kleben, die dabei helfen, mit den Lochbohrungen auf einer Linie zu bleiben.
  4. Nun den Bohrer ansetzen und Löcher in die Kürbisschlale zaubern. Die Löcher können dabei horizontal oder vertikal verlaufen, dem Kürbis in uregelmäßigen Abständen Tupfen verpassen, oder ein geometrisches Muster erzeugen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
  5. Nun noch überständige Fäden abzupfen und den Kürbis noch einmal abtrocknen, dann wird er auch schon mit einer Kerze ausgestattet und wirft als Laterne sein dekoratives Licht hinaus in den Oktober.

Die Gute Güte
Caro von der Guten Güte

Caro ist eine "zuagroaste" Salzburgerin und verbringt ihre Freizeit am liebsten damit, die Mozartstadt mit ihren Cafés, Lokalen, Galerien, Events und Menschen zu erkunden und genau darüber schreibt sie auch auf ihrem Blog www.guteguete.at. Wenn sie nicht gerade neue Rezepte ausprobiert, räumt sie vermutlich in ihrer Wohnung an der Salzach herum, sucht nach neuen Rezepten oder Inspirationen oder nervt ihre beiden Katzen.