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Ein Stück Heimat

Besuch am Wochenmarkt

Wer auch immer sich bewusst mit seiner täglichen Ernährung auseinandersetzt, wird sich früher oder später Gedanken darüber machen, woher die Lebensmittel, die Speisen, die Zutaten und die Köstlichkeiten, die jeden Tag auf dem heimatlichen Teller landen, eigentlich herkommen. Wer produziert das Obst und Gemüse, das Getreide, die Milchprodukte und die vielen anderen Dinge, die auf dem täglichen Speisezettel stehen und wie entsteht das, was uns täglich die Energie für den Tag liefert? Wer sich solche Fragen stellt, der hegt dann auch oft den Wunsch, den täglichen Lebensmitteleinkauf so regional wie möglich zu gestalten. Und: Was könnte dazu eine bessere Möglichkeit bieten, als ein regelmäßiger Marktbesuch.

Der Wochenmarkt: ein Fest für die Sinne

Ein Gang über den Wochen- oder Bauernmarkt ist in erster Linie eines: ein rauschendes Fest für die Sinne! Die buntesten Farben, verführerischsten Düfte, vielfältigsten Spezereien und verschiedensten Eindrücke bereiten einen wahren Genussreigen und locken an die vielen verschiedenen Marktstände, die allerlei Schätze feilbieten, die das Land und die Region zu bieten haben. Innerhalb weniger Schritte erobert man sich so einen bunten Querschnitt durch all das, was die regionale Lebensmittelproduktion an Köstlichkeiten hervorbringt – vom knackig frischen Radieschen über das resche Bauernbrot, bis hin zum wohlgereiften Käselaib.

Neue Wertschätzung für regionale Lebensmittel

Das Schönste an einem solchen Wochenmarktbesuch ist jedoch, dass die Menschen, die hinter den vielen hochwertigen Lebensmitteln und ihrer Herstellung stehen, oft auch gleichzeitig jene sind, die die köstlichen Erzeugnisse am Markt verkaufen. Wo sonst hat man die Gelegenheit, sich mit dem Imker zu unterhalten, dessen Bienen das eben erworbene Glas Honig bereitet haben, oder mit der Gemüsebäuerin ein Pläuschchen zu halten, die die ersten frischen Karotten des Jahres am Marktstand feilbietet? Solche Gespräche schaffen einen unmittelbaren Bezug zu den Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, die bei einem Supermarkteinkauf nie entstehen würden. Und sie bringen neue Wertschätzung für die Arbeit der regionalen Bauern, Bäcker, Metzger, Fischer, Käser, Konditoren und anderer Klein- und Kleinstproduzenten. Oft ist es schließlich eine einzigartige Lebensmittelqualität, die man dank eines solchen Wochenmarktbesuchs kennen lernen darf.

 

Die Salzburger Wochen- und Bauernmärkte: So sieht Vielfalt aus!

Gerade in der und um die Stadt Salzburg herum ist es eigentlich ein Leichtes, den regelmäßigen Lebensmitteleinkauf direkt beim Hersteller zu absolvieren. Schließlich birgt das Land rund um die Stadt an der Salzach nicht nur eine unglaubliche Fülle an wunderbaren bäuerlichen Produkten, auch die Dichte an Märkten ist durchaus beachtlich. Angefangen bei der großen Königin der Märkte, der Salzburger Schranne, die jeden Donnerstagvormittag ihre Zelte und Stände um die Salzburger Andräkirche aufschlägt, über den fast täglich stattfindenden, kleineren Grünmarkt am Universitätsplatz und den kleinen Bio-Bauernmarkt am Kajetanerplatz am Freitag bis hin zur jungen Nußdorfer Schrona, die regelmäßig die Kleinproduzenten um den Haunsberg zu einem Marktplatz zusammenbringt ist der Salzburger Marktkalender ein besonders bunter.

Worauf also noch warten? Die bunte Vielfalt der heimatlichen Wochenmärkte will erkundet werden!

Die Gute Güte
Caro von der Guten Güte

Caro ist eine "zuagroaste" Salzburgerin und verbringt ihre Freizeit am liebsten damit, die Mozartstadt mit ihren Cafés, Lokalen, Galerien, Events und Menschen zu erkunden und genau darüber schreibt sie auch auf ihrem Blog www.guteguete.at. Wenn sie nicht gerade neue Rezepte ausprobiert, räumt sie vermutlich in ihrer Wohnung an der Salzach herum, sucht nach neuen Rezepten oder Inspirationen oder nervt ihre beiden Katzen.